LH Stelzer: „Wir reagieren auf veränderte Rahmenbedingungen, ohne unsere Zukunftsinvestitionen aus den Augen zu verlieren.“
Die Oberösterreichische Landesregierung bringt kommende Woche einen Nachtragsvoranschlag für das Jahr 2026 auf den Weg. Anlass dafür ist das geplante Gemeindepaket. „Ein Nachtragsvoranschlag bedeutet nicht, den Kurs zu ändern, sondern auf Entwicklungen verantwortungsvoll zu reagieren. Entscheidend ist, dass Oberösterreich finanziell stabil bleibt und gleichzeitig in seine Zukunft investiert“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Dem Gemeindepaket mit einem Volumen von 60 Millionen Euro stehen Mehreinnahmen aus der Ertragsanteile-Abrechnung von 50 Millionen Euro gegenüber. Insgesamt verschlechtert sich der Nettofinanzierungssaldo um 10 Millionen Euro auf nunmehr minus 265,1 Millionen Euro. „Die wirtschaftliche Lage bleibt herausfordernd. Deshalb passen wir das Budget an die aktuellen Entwicklungen an und unterstützen unsere Gemeinden und Städte im Rahmen unserer Möglichkeiten“, betont LH Stelzer. „Gerade das Land, die Gemeinden und Städte sorgen für regionale Wertschöpfung und wichtige Aufträge für unsere Betriebe vor Ort.“
Bereits bei der Erstellung des Landesbudgets 2026 war aufgrund der schwachen Konjunktur ein Nettofinanzierungssaldo von rund minus 255 Millionen Euro vorgesehen. „Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig solides Wirtschaften ist. Oberösterreich hat sich in den vergangenen Jahren finanzielle Stabilität erarbeitet. Das verschafft uns Handlungsspielraum, wenn neue Herausforderungen auftreten. Unser Kurs bleibt klar: sparsam wirtschaften, gezielt investieren und die Zukunftschancen unseres Landes sichern“, so Stelzer.





