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LH Stelzer/LRin Langer-Weninger: OÖ investiert 100 Millionen Euro für die Sicherheit: Neues Landes-Feuerwehrzentrum in St. Marien nimmt nächste Hürde

Wenn jede Minute zählt, muss jeder Handgriff sitzen. Dafür braucht es nicht nur engagierte Einsatzkräfte, sondern auch die richtige Infrastruktur. Oberösterreich stellt dafür die Weichen: Unter dem Projektnamen FLORIAN wird in St. Marien das neue Landes-Feuerwehrzentrum entwickelt. Ziel ist ein moderner Standort für Ausbildung, Katastrophenschutz, Logistik und Einsatzvorbereitung. In der kommenden Regierungssitzung am 5. Oktober soll dazu ein Grundsatzbeschluss gefasst werden.

„Auf unsere Feuerwehren ist Verlass – und sie müssen sich auch auf uns verlassen können. Deshalb investieren wir in ein modernes Landes-Feuerwehrzentrum und damit in beste Ausbildung, beste Vorbereitung und die Sicherheit der Menschen in Oberösterreich. Das ist eine Investition in jene, die da sind, wenn andere Hilfe brauchen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Der bisherige Standort in Linz erfüllt seit 1929 wichtige Aufgaben, stößt angesichts neuer Anforderungen aber zunehmend an seine Grenzen. In St. Marien stehen landeseigene Flächen zur Verfügung, die eine zentrale Lage, gute Erreichbarkeit und ausreichend Platz für die langfristige Entwicklung bieten. Auch mögliche Synergien mit anderen Einsatzorganisationen sollen genutzt werden. Bei angenommenen Gesamtkosten von 100 Millionen Euro stellt das Land Oberösterreich (vorbehaltlich der jeweiligen Budgetbeschlüsse des Landtags) einen Finanzierungszuschuss von bis zu 70 Millionen Euro in Aussicht. Der verbleibende Anteil soll insbesondere durch die Verwertung des bisherigen Standorts in Linz finanziert werden.

„Unsere Feuerwehren leisten Tag für Tag Außergewöhnliches – vielfach ehrenamtlich und unter großem persönlichem Einsatz. Extremwetterereignisse, Großbrände und komplexe Katastrophenlagen stellen sie dabei vor immer neue Herausforderungen.  Mit dem neuen Feuerwehrzentrum schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass sie auch in Zukunft bestmöglich ausgebildet, ausgestattet und auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet sind“, so Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.

Mit dem Grundsatzbeschluss sollen die nächsten Planungs- und Entwicklungsschritte ermöglicht werden. Ein gemeinsamer Lenkungsausschuss von Land und Landes-Feuerwehrverband soll die strategische Ausrichtung begleiten. „Unsere 95.000 Feuerwehrmitglieder leisten jährlich mehr als sieben Millionen Stunden ehrenamtlich. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch eine Infrastruktur, die mit den Anforderungen der Zukunft Schritt hält“, so LH Stelzer und LRin Langer-Weninger abschließend.

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