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LH Stelzer/LR Steinkellner: A 26 ist wichtige Investition in die Verkehrsinfrastruktur Oberösterreichs

Nächster Bauabschnitt gestartet – Land OÖ steht trotz gestiegener Kosten hinter dem Projekt

Weniger Stau, kürzere Wege und eine bessere Verbindung zwischen Linz und dem Mühlviertel: Das soll die A 26 künftig bringen. Mit dem Bau des zweiten Abschnitts nimmt das Verkehrsprojekt weiter Fahrt auf. Allerdings wird es teurer als ursprünglich geplant: Die aktuelle Kostenprognose liegt bei 1,3 Milliarden Euro – rund 120 Millionen Euro mehr als noch 2023. Gründe dafür sind vor allem gestiegene Baupreise, die Inflation und geänderte gesetzliche Vorgaben. Für Landeshauptmann Thomas Stelzer und Verkehrslandesrat Günther Steinkellner steht dennoch fest: Die A 26 bleibt ein wichtiges Zukunftsprojekt für Oberösterreich. Nach Fertigstellung soll der Verkehr im Linzer Stadtgebiet um rund acht Prozent zurückgehen.

„Die Kostensteigerung ist nicht erfreulich, aber sie ändert nichts daran, dass die A 26 eine wichtige Investition in die Zukunft unseres Landes ist. Sie soll die Landeshauptstadt vom Verkehr entlasten, den Pendlern Zeit sparen und die Verbindung zwischen Stadt und Mühlviertel verbessern. Dass wir uns solche Zukunftsinvestitionen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten leisten können, liegt daran, dass wir in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet und aufs Geld geschaut haben. Diesen verantwortungsvollen Kurs setzen wir fort. OÖ tut was“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Tunnelbau startet noch heuer – 75.000 Lkw-Fahrten weniger
Die Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt mit dem Freinbergtunnel und der Unterflurtrasse Waldeggstraße haben im Sommer 2026 begonnen. Der Tunnelvortrieb soll noch heuer starten. Rund vier der insgesamt 4,7 Kilometer langen A 26 verlaufen unterirdisch. Rund 500.000 Kubikmeter Ausbruchmaterial sollen überwiegend per Schiff abtransportiert werden. Dadurch können rund 75.000 Lkw-Fahrten durch Linz vermieden werden. Während der Bauarbeiten bleiben auf der Waldeggstraße vier Fahrspuren erhalten.

„Bei einem Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung müssen die Kostenentwicklung und die wirtschaftliche Umsetzung genau im Blick behalten werden. Die Preisentwicklung der vergangenen Jahre und geänderte gesetzliche Vorgaben haben die Rahmenbedingungen deutlich verändert. Umso wichtiger ist es, die Umsetzung weiterhin verantwortungsvoll zu begleiten und die verfügbaren Mittel effizient einzusetzen“, erklärt Verkehrslandesrat Günther Steinkellner.

Die Teilverkehrsfreigabe des zweiten Abschnitts ist für 2032 vorgesehen. Der dritte und letzte Abschnitt mit der Westbrücke soll von 2033 bis 2035 umgesetzt werden. Erst mit der Fertigstellung des Gesamtprojekts wird die volle Verkehrsentlastung erwartet.

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