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LH Stelzer: Technologieoffenheit statt Verbote – Europa bewegt sich in die richtige Richtung

Landeshauptmann begrüßt geplante Lockerung des Verbrenner-Aus ab 2035

Die geplante Neuausrichtung der europäischen Vorgaben für Verbrennungsmotoren ab 2035 ist für Landeshauptmann Thomas Stelzer ein wichtiges Signal für den Industriestandort Europa und insbesondere für das Autoland Oberösterreich. Unterhändler der großen Fraktionen im Europäischen Parlament haben sich laut Berichten auf einen Kompromiss verständigt, der auch nach 2035 Spielraum für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ermöglichen soll.

Für Stelzer ist das eine Bestätigung des oberösterreichischen Kurses, der seit Jahren auf Technologieoffenheit statt einseitiger Verbote setzt: „Oberösterreich hat sich immer für Technologieoffenheit eingesetzt und diesen Weg auch konsequent verfolgt. Wir haben stets gesagt: Nicht die Politik soll entscheiden, welche Technologie sich durchsetzt, sondern Innovation, Forschung und die besten Lösungen. Deshalb begrüße ich, dass nun auch auf europäischer Ebene Bewegung in die Diskussion kommt. Moderne Antriebstechnologien und sichere Arbeitsplätze sind kein Widerspruch – im Gegenteil: Sie gehören zusammen. Unsere Unternehmen müssen aber auch die Möglichkeit haben, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen. Denn nur wer heute erfolgreich wirtschaftet, kann morgen in Forschung, Entwicklung und die Antriebstechnologien der Zukunft investieren.“

Gerade für Oberösterreich hat die geplante Neuausrichtung enorme Bedeutung. Die Automobil- und Zulieferindustrie zählt zu den wichtigsten Säulen des Wirtschaftsstandorts. Tausende Arbeitsplätze und zahlreiche heimische Betriebe hängen direkt oder indirekt an der Fahrzeugproduktion. Unternehmen wie BMW in Steyr, das rund eine Milliarde Euro in neue Technologien und Antriebe investiert, zeigen, wie wichtig Innovation und technologische Vielfalt für die Zukunft der Branche sind. Dafür braucht es Rahmenbedingungen, die den Unternehmen sowohl wirtschaftlichen Erfolg als auch Investitionen in neue Technologien ermöglichen.

„Unsere Autoindustrie ist ein Herzstück des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich. Hier geht es nicht nur um Motoren, sondern um tausende Arbeitsplätze, Wertschöpfung und die Zukunft ganzer Regionen. Deshalb setzen wir auf Innovation statt Verbote und auf Offenheit statt Scheuklappen. Wir reden nicht nur über die Zukunft der Mobilität, wir investieren auch in sie. OÖ tut was – mit Forschung, Innovation und der Unterstützung unserer Betriebe. Unser Ziel ist, dass die Technologien der Zukunft auch künftig in Oberösterreich entwickelt und produziert werden“, so LH Stelzer.

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