Umfahrung Pupping–Karling: Neue Verkehrsachse geht in Betrieb
48 Millionen Euro für leistungsfähige Infrastruktur – neue Umfahrung entlastet Pupping und Karling
Mit der Verkehrsfreigabe der Umfahrung Pupping–Karling wird eines der bedeutendsten Straßenbauprojekte im Eferdinger Land seiner Bestimmung übergeben. Rund 48 Millionen Euro wurden in eine moderne und leistungsfähige Verkehrsverbindung im Raum Eferding, Pupping und Hartkirchen investiert. Die neue Trasse umfasst rund 4,6 Kilometer Hauptstraßen sowie rund zwei Kilometer Nebenwege und schafft eine neue Verkehrsführung für die B130 Nibelungen Straße und die B131 Aschacher Straße sowie im Bereich der L1216 Oed-in-Bergen Straße.
Die Bauarbeiten starteten am 18. November 2024. Mit der Freigabe steht die neue Straßenverbindung nun dem Verkehr zur Verfügung. Abschließende Arbeiten im Projektgebiet werden noch bis Mitte Oktober durchgeführt.
Die B130 Nibelungen Straße ist eine wichtige überregionale Verkehrsverbindung durch das Obere Donautal und führt von Eferding bis zur Staatsgrenze nach Deutschland. Die B131 Aschacher Straße bildet eine wesentliche Ost-West-Verbindung. Sie beginnt im Ortszentrum von Ottensheim, quert bei Aschach an der Donau die Donau und bindet in Hartkirchen in die B130 ein. Beide Straßenzüge besitzen damit große Bedeutung für den regionalen Verkehr und insbesondere für Pendler in Richtung Eferding und Linz.
Gleichzeitig stellt die Donaubrücke bei Aschach eine wichtige Verbindung zwischen dem Mühlviertel und dem Hausruckviertel dar.
Im Abschnitt zwischen Eferding und Hartkirchen führte die B130 bislang durch die Ortsgebiete von Pupping und Karling. Vor allem die Ortsdurchfahrt von Karling stellte mit ihrem engen und unübersichtlichen Straßenverlauf sowie einer niveaugleichen Eisenbahnkreuzung einen problematischen Streckenabschnitt dar.





