Die Oö. Landesregierung wird in ihrer kommenden Sitzung am Dienstag auf Antrag von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner bis zu 1,1 Millionen Euro für dringend notwendige Vorbereitungsmaßnahmen am Kasberg beschließen. Mit den Mitteln wird der OÖ Seilbahnholding ermöglicht, insbesondere die Bezahlung des Stammpersonals, notwendige Revisions- und Instandhaltungsarbeiten sowie weitere betriebsnotwendige Maßnahmen zu finanzieren. Ziel ist es, die Voraussetzungen für einen möglichen Winterbetrieb in der Saison 2026/27 sicherzustellen. „Damit ist ein wichtiger Schritt gesetzt, um die Zukunft des Kasbergs abzusichern. Die Gesellschaft kann die nun notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen derzeit nicht aus eigener Kraft finanzieren. Mit den Sofortmaßnahmen schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die erforderlichen Arbeiten rechtzeitig umgesetzt werden können“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Eine endgültige Entscheidung über die Übernahme soll nach Vorliegen aller rechtlichen, wirtschaftlichen und behördlichen Voraussetzungen getroffen werden“, ergänzt Landesrat Achleitner.
Die Mittel werden zweckgebunden für Sofortmaßnahmen eingesetzt, die notwendig sind, um eine geordnete Übernahme des Skigebiets im Herbst 2026 durch die OÖ Seilbahnholding bzw. ein verbundenes Unternehmen vorzubereiten. Eine endgültige Entscheidung über die Übernahme soll nach Vorliegen aller rechtlichen, wirtschaftlichen und behördlichen Voraussetzungen getroffen werden.
„Uns geht es darum, Verantwortung zu übernehmen und jetzt jene Schritte zu setzen, die notwendig sind, damit der Kasberg eine Zukunft hat. Der Kasberg ist weit mehr als ein Skigebiet – er ist ein wichtiger Freizeit-, Tourismus- und Wirtschaftsfaktor für die Region. Gerade für Familien, Tagesgäste und den Wintertourismus in Oberösterreich spielt er eine bedeutende Rolle. Darüber hinaus ist der Kasberg auch für viele Vereine, Schulen und den Nachwuchssport ein wichtiger Ort, an dem Gemeinschaft erlebt und Begeisterung für Bewegung und Sport vermittelt wird. Ziel bleibt daher, gemeinsam eine tragfähige und langfristige Perspektive zu schaffen“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.





