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LH Stelzer: Verlängerung des Kulturabkommens zwischen Oberösterreich und Québec

Internationaler Austausch bis Ende 2029 gesichert

Oberösterreich und Québec setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Kultur fort: Das Kulturabkommen der beiden Partnerregionen wurde bis Ende 2029 verlängert. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung am Nationalfeiertag von Québec, dem 26. Juni, in Linz von der Generaldelegierten von Québec in München, Geneviève Rolland, gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander und Landeskulturdirektorin Mag.a Margot Nazzal.

„Oberösterreich ist ein starkes Kulturland mit internationaler Ausstrahlung. Die Zusammenarbeit mit Québec zeigt, wie Kultur Menschen, Ideen und Regionen verbindet. Von diesem Austausch profitieren beide Seiten – vor allem aber die Künstlerinnen und Künstler, die neue Erfahrungen sammeln, internationale Netzwerke knüpfen und frische Impulse für ihre Arbeit mit nach Hause bringen“, betont LH Mag. Thomas Stelzer.

„Die Verlängerung des Kulturabkommens mit Québec ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Kulturbereich. Der künstlerische Austausch eröffnet neue Perspektiven, schafft wertvolle Netzwerke und stärkt Oberösterreich als offenen und kreativen Kulturstandort. Es freut mich sehr, dass diese erfolgreiche Partnerschaft bis 2029 fortgesetzt wird und unseren Künstlerinnen und Künstlern auch weiterhin internationale Erfahrungen auf höchstem Niveau ermöglicht“, so LH-Stv. Mag.a Christine Haberlander.

Seit 2014 eröffnet das Abkommen Kunstschaffenden aus Oberösterreich und Québec wechselseitige zweimonatige Arbeits- und Studienaufenthalte. Das Artist-in-Residence-Programm wird in Québec vom Conseil des arts et des lettres du Québec und in Oberösterreich von der KUNSTSAMMLUNG des Landes Oberösterreich betreut. Seit heuer steht den oberösterreichischen Künstlerinnen und Künstlern das renommierte Atelierhaus Fonderie Darling in Montréal zur Verfügung, während das Land Oberösterreich Kunstschaffenden aus Québec ein Atelier im Linzer Atelierhaus Salzamt bietet.

Der Austausch basiert auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit: Beide Regionen schreiben das Programm aus, die jeweilige Partnerregion wählt die Gastkünstlerin bzw. den Gastkünstler aus. Seit Beginn des Programms konnten bereits elf oberösterreichische Kunstschaffende in Québec arbeiten. Im Herbst 2026 wird die Künstlerin Karoline Pöhn ihren Arbeitsaufenthalt in Montréal antreten.

Die Partnerschaft schafft nachhaltige Netzwerke, fördert den internationalen Dialog und eröffnet neue künstlerische Perspektiven. Mit der Verlängerung des Abkommens wird dieser erfolgreiche Austausch bis Ende 2029 fortgesetzt.

Infos zu den Gastateliers: www.diekunstsammlung.at

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