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10. Konferenz der Regierungschefs: Sieben Power-Regionen diskutierten smarte Strategien für eine nachhaltige Welt

Oberösterreich übergibt den RLS-Vorsitz an die chinesische Provinz Shandong

 

„Ich bin davon überzeugt, dass sich nur jene Regionen weiterentwickeln werden, die weltoffen sind, sich mit anderen austauschen und sich mit den Besten messen. Genau das leben wir auch in unserem langjährigen Netzwerk der sieben Powerregionen. Wir wollen gemeinsam die  Chancen der smarten Revolution, die weltweit  passiert, für unsere Regionen, unsere Umwelt  und die Menschen in unseren Regionen nutzen. Heute haben wir dieses Ziel erneut bekräftigt“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer als Gastgeber der 10. Konferenz der Regierungschefs (REGIONAL LEADERS‘ SUMMIT/RLS), die erstmals virtuell stattgefunden hat.

 

Im Zuge des Konferenzthemas „Smart Region“ wurde eine multilaterale Best-Practice-Sammlung gemeinsam mit Bayern, dem US-Bundesstaat Georgia, dem brasilianischen Bundesstaat São Paulo, der kanadischen Provinz Québec, der chinesischen Provinz Shandong sowie dem Westkap in Südafrika erstellt. Als Vorsitzland wurde dieses Projekt unter dem Motto „connect the best“ von Dr. Johann Lefanda, dem Leiter der OÖ Zukunftsakademie federführend umgesetzt und heute allen Regionen offiziell präsentiert. Diese smarte Projektsammlung ist ab sofort auf der Homepage www.smart-region.at abrufbar.

 

Neben dem Smart Region Austausch wurde heute auch die Arbeit des gemeinsamen Wissenschaftsnetzwerks RLS-Sciences in den Fokus gestellt. Bereits im Vorjahr trafen sich Politik und Wissenschaft zum Austausch über COVID-19 und setzten auf bayerische Initiative den Startschuss zur ‚Digital Health Initiative‘, die heute als eigenständige Forschungsgruppe begründet wurde.

 

Beim vorangegangenen zweitägigen Workshop des RLS-Sciences Netzwerks wurde die Roadmap für die globale Vernetzung der Digital Health Forscher erarbeitet. Die oberösterreichische Expertise wurde in den Bereichen „Data and Practitioners“ von Univ.-Prof. Dr. Andreas Gruber, Vorstand des Kepler Universitätsklinikums für Neurochirurgie, und „AI for Medical Applications“ von Nora Mack, Managerin des Medizintechnik-Clusters der landeseigenen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria beigesteuert. „Dies unterstreicht einmal mehr die nationale Vorreiterrolle des oberösterreichischen Medizintechnik-Clusters, die auch über Oberösterreichs Grenzen hinaus breite Anerkennung findet“, so der Landeshauptmann.

 

Dr. Florence Gauzy von RLS-Sciences in München und Dr. Sebastian Goers vom Energieinstitut der JKU als derzeitiger Präsident von RLS-Sciences gaben einen  Einblick über die bisherigen Erfolge und den Ausblick bzw. die aktuellen Entwicklungen des weltweiten Netzwerkes. Mehr dazu auf: www.rls-sciences.org

 

Höhepunkt jeder zweijährigen RLS-Präsidentschaft ist die Unterzeichnung der gemeinsamen Schlusserklärung. „Durch die Verknüpfung technologischer und sozialer Innovationen gelingt es, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen und den Verbrauch von Ressourcen zu verringern. Der ständige Austausch zwischen unseren wirtschaftstarken Regionen soll nun seit beinahe 20 Jahren sicherstellen, dass gemeinsam, effizient und nachhaltig auf neue Chancen und Herausforderungen reagiert wird. Dieser Weg wird gemeinsam fortgesetzt, um auch weiterhin mit smarten Projekten die Zukunftsfähigkeit der Regionen zu forcieren. Das haben wir auch in unserer Erklärung verankert“, informiert Landeshauptmann Stelzer abschließend.

 

Weitere Informationen unter:

www.regionalleaderssummit.org

 

Bild zur Aussendung

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