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LH Stelzer/LR Achleitner: Stabile Arbeitsmarkt-Entwicklung trotz herausfordernder Konjunktur – Oberösterreich bleibt im Spitzenfeld

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten für März 2026 zeigen: Oberösterreich behauptet sich weiterhin im Spitzenfeld der Bundesländer. Mit einer Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent liegt Oberösterreich deutlich unter dem Österreichschnitt von 7,5 Prozent und nimmt im Bundesländervergleich Rang drei ein – hinter Tirol (4,3 %) und Salzburg (4,5 %). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenquote in Oberösterreich gesunken (-0,05 Prozentpunkte), während sie österreichweit angestiegen ist (+0,13 Prozentpunkte). Gleichzeitig bleibt das gesamtwirtschaftliche Umfeld herausfordernd: Eine gedämpfte Industriekonjunktur, internationale Unsicherheiten und verhaltene Investitionsdynamik wirken weiterhin auf den Arbeitsmarkt. „Die Zahlen zeigen, dass Oberösterreich auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten vergleichsweise stabil dasteht“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer und ergänzt: „Gerade in einer Phase schwächerer Konjunktur ist entscheidend, dass wir auf unsere Stärken setzen: eine starke Industrie, engagierte Betriebe, Innovationen und gezielte Maßnahmen für Beschäftigung und Qualifizierung.“

Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner verweist auf die differenzierte Entwicklung: „Trotz globaler Unsicherheiten ist es gelungen, die Zahl der Arbeitslosen im Jahresvergleich leicht zu senken
(-1,2 %). Gleichzeitig sehen wir aber strukturelle Herausforderungen – etwa bei älteren Arbeitslosen (+1,8 %) und insbesondere bei den Langzeitarbeitslosen (+28,9 %). Das zeigt: Der Arbeitsmarkt ist insgesamt robust, aber wir müssen gezielt dort ansetzen, wo Unterstützung besonders notwendig ist – etwa durch Qualifizierung und gezielte Arbeitsmarktprogramme.“

Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten ist in Oberösterreich zuletzt leicht gestiegen (+0,97 % gegenüber dem Vormonat), was die Stabilität des Arbeitsmarktes unterstreicht. Gleichzeitig zeigt sich, dass Qualifikation und Vermittlung weiterhin zentrale Hebel bleiben. „Unser Ziel ist klar: Menschen möglichst gut auszubilden, sie möglichst rasch wieder in Beschäftigung zu bringen und gleichzeitig den Betrieben die Fachkräfte zu sichern, die sie dringend brauchen“, so Landeshauptmann Stelzer.

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