Landeshauptmann Thomas Stelzer: „Insolvenzstiftung soll gemeinsam mit weiteren Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich Arbeitssuchenden Unterstützung und Perspektive bieten“
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner: „Die angekündigten Anpassungen stellen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen tiefen Einschnitt dar. Jetzt gilt es, mit einem wirksamen Sicherheitsnetz rasch neue berufliche Chancen zu eröffnen.“
Der Bajaj-Konzern hat sich im Zuge der Mehrheitsübernahme klar zu KTM als österreichischem Unternehmen und ausdrücklich zum Standort Mattighofen bekannt, aber bereits damals angekündigt, die Verwaltungsstrukturen auf Einsparungs- und Effizienzpotenziale zu prüfen. Auch wenn zu hoffen ist, dass der nach wie vor bestehende Fachkräftebedarf den Wechsel auf einen neuen Arbeitsplatz erleichtern wird und der Arbeitsmarkt sehr aufnahmefähig ist: Für die betroffenen Beschäftigten steht das gemeinsam von Land Oberösterreich und AMS Oberösterreich geschaffene Sicherheitsnetz in Form der Stiftung für die Automotive-Branche bereit. Es stehen von den ursprünglich 400 Plätzen noch mehr als 300 zur Verfügung.
„Ein Jobverlust ist ein harter Einschnitt. Gerade in einer solchen Situation ist es entscheidend, rasch Klarheit zu schaffen und Perspektiven zu eröffnen. Unser Ziel ist es, Sicherheit und konkrete Unterstützung anzubieten. Das vom Land Oberösterreich und AMS Oberösterreich geschaffene Sicherheitsnetz in Form der Stiftung für die Automotive-Branche steht bereit“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.
„Die erforderliche Restrukturierung bei KTM zur Hebung der Effizienz und zur Senkung der Kosten sollen laut Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Absicherung des Produktionsstandortes in Mattighofen leisten. Umso wichtiger ist es, dass wir als Land gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice aktiv handeln und ein starkes Auffangnetz bereitstellen“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.
Darüber hinaus gibt es im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich eine Reihe weiterer Unterstützungsangebote, insbesondere die Direktvermittlung von Betroffenen in Unternehmen in der Region über die bewährte Job-Drehscheibe.



