Der oberösterreichische Arbeitsmarkt zeigt sich zu Jahresbeginn insgesamt stabil. Die Arbeitslosenquote liegt im Jänner 2026 bei 6,8 Prozent, Oberösterreich liegt weiterhin unter dem Österreich-Schnitt von 8,8 Prozent und im Bundesländer-Vergleich auf Platz vier. Die Arbeitslosigkeit ist im Jänner im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent gesunken. Damit ist Oberösterreich das einzige Bundesland, in dem die Arbeitslosigkeit leicht zurückgeht. Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei jungen Menschen: Die Jugendarbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um 4,0 Prozent gesunken. Trotz der Stabilisierung werden auch weiterhin kontinuierliche Maßnahmen gesetzt, um den Standort weiterzuentwickeln und den Menschen Perspektiven am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Landeshauptmann Thomas Stelzer: „Gerade in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld ist es entscheidend, konsequent in Qualifizierung und Weiterbildung zu investieren. Oberösterreich setzt hier klare Schwerpunkte – von arbeitsmarktpolitischen Qualifizierungsmaßnahmen über Weiterbildungs- und Umschulungsangebote bis hin zur gezielten Fachkräftesicherung. Diese Investitionen sind ein wesentlicher Faktor, um den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern Beschäftigungsperspektiven zu geben und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig abzusichern.“ Zudem wurde im Landeshaushalt 2026 das Investitionsprogramm „Impuls 26“ mit einem Volumen von 100 Millionen Euro verankert, die zusätzlich in verschiedene Projekte investiert werden. „Mit diesen Investitionen wollen wir die lokale Wirtschaft stärken und damit dazu beitragen, dass unsere Unternehmen die ohnehin großen wirtschaftlichen Herausforderungen meistern können.“
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner ergänzt: „Die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen sowohl saisonale Effekte als auch strukturelle Herausforderungen. Ziel unserer Arbeitsmarktpolitik ist es, durch Qualifizierung, Weiterbildung und aktive Maßnahmen die Beschäftigungsfähigkeit zu stärken und Betriebe bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen.“



