Renaturierung im Unteren Kremstal: Ein Gewinn für Natur, Hochwasserschutz und Naherholung
Der Wasserverband Unteres Kremstal setzt gemeinsam mit dem Land Oberösterreich und maßgeblich mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft durch die Renaturierung der Krems mit einer Gesamtinvestition von rund 19,4 Millionen Euro ein deutliches Zeichen für den Schutz der Umwelt und für nachhaltigen Hochwasserschutz. Die Renaturierung der Krems und des Sulzbachs in den Gemeinden Kematen, Piberbach und Kremsmünster bringt dabei zahlreiche Vorteile: Sie stärkt den ökologischen Zustand der Gewässer, schafft Lebensräume für Tiere und Pflanzen und bietet künftig den Menschen in der Region wertvolle Naherholungsgebiete.
Derzeit sind die Krems und der Sulzbach im Projektbereich hart reguliert und weisen eine mit Blockwurf verbaute Uferlinie mit gestreckter, monotoner Linienführung – also eine Wasserautobahn – auf. Die Renaturierung wird auf einer Gesamtlänge von 4,2 km und einer Fläche von ca. 18 ha durchgeführt und zielt darauf ab, den beiden Flüssen einen natürlichen Verlauf zurückzugeben. Dies umfasst die Schaffung von Mäandern und einer vielfältigen Struktur im Flussbett, was die Lebensbedingungen für Fische und andere aquatischen und terrestrischen Organismen erheblich verbessern wird. Neben den ökologischen Vorteilen wird die Maßnahme auch den Hochwasserschutz optimieren und neue Erholungsräume und Zugänge für die Bevölkerung schaffen.
Wasserminister Mag. Norbert Totschnig, MSc: „Mit der Renaturierung der Krems verwandeln wir eine frühere ‚Wasserautobahn‘ in einen wertvollen Lebens- und Erholungsraum. Das Projekt zeigt, wie sich Ökologie und Naherholung vereinen können zum Wohl der Bevölkerung und der Natur. Besonders freut es mich, dass dieses Projekt aus einer aktiven Bevölkerungsbeteiligung in Form eines Flussdialogs hervorgegangen ist. Insgesamt werden rund 19 Millionen Euro investiert, davon stellt das Wasserwirtschaftsministerium mehr als 11 Millionen Euro zur Verfügung. Mein Dank gilt allen, die an der Planung und Umsetzung beteiligt sind. Dieses gemeinsame Engagement stärkt unsere Regionen, schützt die Artenvielfalt und schafft Lebensqualität für kommende Generationen.“





