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LH Stelzer: Programmpräsentation communale oö 2026: 400 Jahre Bauernkrieg in Oberösterreich

Allgemeines zur communale oö

2022 wurde die communale oö als neues Kulturprojekt und Veranstaltungsformat des Landes Oberösterreich gestartet. Schon auf dem Reißbrett stand fest, dass sie insbesondere historische Themen mit zeitgenössischer Kultur verbinden und fördern und durch partizipative Formate kulturelle Selbstermächtigung, lokale Identität und regionale Vernetzung anregen soll.

Diese Prämissen wurden bei den ersten beiden communale-Ausgaben 2022 in Eferding und 2023 in Peuerbach erfüllt und sukzessive weiter ausgebaut. Die communale oö wurde zu einem Raum für Dialog, Beteiligung, Zusammenarbeit und Veränderung. Freie Entfaltung für Kunst und Kultur, offener Austausch zwischen Moderne und Tradition – das ist das Ziel. Die communale oö ist ein offenes Format, das interdisziplinäre Zugänge zulässt und neue Wege geht. Die nächste Edition soll auch zeigen, wie gut und stimmig es sein kann, wenn zeitgenössische Kunst auf Tradition und Volkskultur trifft.

Statements

Landeshauptmann und Kulturreferent Mag. Thomas Stelzer:
Die communale oö zeigt eindrucksvoll, wie lebendig Geschichte sein kann, wenn wir
sie mit den Fragen unserer Zeit verbinden. 400 Jahre nach dem Bauernkrieg geht es
nicht nur um das Erinnern, sondern vor allem um das Verstehen: Was bedeuten Mut,
Zusammenhalt und der Einsatz für Freiheit heute für uns? Genau hier setzt die
communale oö an – als offener Raum für Dialog, Beteiligung und neue Perspektiven.
Dass sich so viele Gemeinden aktiv einbringen und eigene Schwerpunkte setzen,
macht dieses Kulturformat zu einem starken Zeichen für den Zusammenhalt in
unserem Land. Es verbindet Tradition mit zeitgenössischer Kunst, stärkt die regionale
Identität und zeigt zugleich: Oberösterreich ist ein Land der Möglichkeiten, in dem
Kultur Brücken baut – zwischen Generationen, zwischen Regionen und zwischen
Vergangenheit und Zukunft.

Landeskulturdirektorin Mag.a Margot Nazzal:
Partizipation, Mitgestaltung und Diskussion sind die Eckpfeiler, auf denen die communale oö steht. Einmal mehr geht es um die Verknüpfung eines historischen Themas mit unserer Gegenwart und Zukunft durch die Mittel von Kunst und Vermittlung. Die unzähligen bestehenden und neu gewachsenen Kooperationen – zwischen römisch-katholischer und evangelischer Kirche, Gemeinden und Kulturinitiativen, ebenso wie mit dem Kepler Salon, dem LiteraturSchiff oder Radio FRI – verankern die communale oö zusätzlich in Oberösterreich.

Es ist geglückt, die Begeisterung und das Interesse an Geschichte im ganzen Bundesland zu entfachen. Das vorliegende Programm zeigt dies Seite für Seite. Gerade für die jüngeren Besucherinnen und Besucher bietet die communale oö mit ihrem individuellen Vermittlungsprogramm viele Möglichkeiten, aktiv zu werden und mitzugestalten.

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