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LH Stelzer: Mit Unterstützung von Start-ups KI-Früchte ernten

Workshop mit Industrievertretern zum Thema Risikokapital für junge KI-Unternehmen

Oberösterreich sei beim Thema Künstliche Intelligenz „mittendrin“. Das betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer gestern bei einem Workshop im Linzer Landhaus mit führenden Vertreterinnen und Vertretern heimischer Industriebetriebe zum Thema Risikokapital für KI-Start-ups. Mit der JKU, der IT:U und anderen habe man bereits viel in Forschung und Lehre auf diesem Gebiet investiert.

„Nun wollen wir die Früchte dieser Arbeit ernten“, sagte Stelzer. Ziel sei es, Start-ups bei der Gründung sowie beim Wachstum zu unterstützen und sie damit ebenso wie gut ausgebildete junge Expertinnen und Experten im Land zu halten. Dies sei wesentlicher Teil der oberösterreichischen KI-Exzellenzstrategie.

Möglich machen könnte dies ein oö. Innovationsfonds, betonten die JKU-Professoren Teodoro Cocca und Meinhard Lukas. Ein solcher Fonds solle Start-ups Zugang zu Risikokapital gewähren sowie Auftragsvergaben von heimischen Industriebetrieben an Start-ups unterstützen. Neben diesem regionalen Ansatz wolle man heimischen Unternehmen auch Zugang zu passenden Start-ups auf globaler Ebene ermöglichen und dadurch solche Start-ups zur Gründung von Niederlassungen in Oberösterreich zu bewegen.

Wie dies beim nördlichen Nachbarn funktioniert, erklärte Markus Mrachacz, Geschäftsführer von Bayern Kapital. Die Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern finanziert und begleitet Start-ups von der Gründung bis in die Skalierungsphase. Mit Investments von 250.000 Euro bis 50 Mio. Euro pro Start-up habe man derzeit gut 120 Unternehmen im Portfolio.

Beim Workshop dabei waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter von voestalpine, Siemens, Borealis, Primetals, BMW und Keba sowie von der Industriellenvereinigung OÖ, Wirtschaftskammer OÖ, Business Upper Austria und tech2b.

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