Die aktuellen Arbeitsmarktdaten für Dezember 2025 zeigen einen Anstieg der Arbeitslosenquote – sie betrug im Dezember 2025 6,3 Prozent. Damit liegt Oberösterreich weiter deutlich unter dem Österreich-Schnitt von 8,4 Prozent und belegt Rang vier im Bundesländervergleich. Gegenüber November 2025 ist die Arbeitslosenquote gestiegen – von 5,1 Prozent auf 6,3 Prozent. Im Jahresvergleich zeigt sich, dass die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen gegenüber Dezember 2024 leicht um 0,5 Prozent gesunken ist. Insgesamt waren im Dezember 45.993 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 253 Personen weniger als im Vorjahr. Auch bei jungen Menschen zeigt sich im Jahresvergleich eine leichte Entlastung, die Jugendarbeitslosigkeit ging zurück.
Ein wichtiger Faktor für die grundsätzliche Stabilität am Arbeitsmarkt bleibt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes, insbesondere die Exportwirtschaft. Im 1. Halbjahr 2025 erzielte Oberösterreich Exporte im Volumen von 23,9 Milliarden Euro und lag damit bundesweit an erster Stelle. Die Importe beliefen sich auf 18 Milliarden Euro. Damit liegt der Anteil Oberösterreichs am Gesamt-Exportvolumen Österreichs bei 25,4 Prozent.
Landeshauptmann Thomas Stelzer betont: „Die steigenden Arbeitslosenzahlen gegenüber November zeigen, dass wir weiterhin vor Herausforderungen stehen. Gleichzeitig liegt Oberösterreich im Jahresvergleich unter dem Österreich-Schnitt. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft unserer Betriebe sowie eines klaren Fokus auf Arbeit und Leistung. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen und daran arbeiten, die Wirtschaft im Land Schritt für Schritt anzukurbeln und Beschäftigung zu sichern.“
Auch Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-Landesrat Markus Achleitner verweist auf die Bedeutung von Qualifizierung: „Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ist es wichtig, Menschen bestmöglich auf neue Anforderungen vorzubereiten. Mit upperWORK setzen wir gezielt auf Weiterqualifizierung und unterstützen Menschen dabei, ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Das stärkt Betriebe, Beschäftigung und den Standort Oberösterreich langfristig.“





