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Europäische Arzneimittel Behörde (EMA) gibt grünes Licht für den Impfstoff von Novavax

 OÖ ist vorbereitet – voraussichtlich im ersten Quartal 2022 erste Lieferungen   

 

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA gab gestern grünes Licht für den Impfstoff des US-Biotechunternehmens Novavax. Der zuständige EMA-Ausschuss empfiehlt dabei eine bedingte Zulassung ab 18 Jahren. Die finale Entscheidung der EU-Kommission ist noch ausständig, gilt aber als Formsache. Damit wird in der Europäischen Union ein fünfter COVID-19-Impfstoff zum Einsatz kommen. Die Vorbereitungen zum Einsatz des neuen Impfstoffes in OÖ wurden bereits im Vorfeld der EMA Entscheidung getroffen. Sobald auch die Empfehlung des Nationalen Impfgremiums in Österreich (NIG) vorliegt und der neue Impfstoff auch in Österreich eintrifft und auf die Bundesländer verteilt ist, wird dieser an den öffentlichen Impfstraßen zum Einsatz kommen. Die ersten Lieferungen werden voraussichtlich im ersten Quartal 2022 erwartet.  

Damit wird künftig „Nuvaxovid“ vom Unternehmen Novavax zusätzlich zu den schon bestehenden mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizier und Moderna sowie den zwei Vektorimpfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson zur Verfügung stehen. Das jeweilige Angebot in den Impfstraßen in OÖ ist abhängig von den verfügbaren Liefermengen des Bundes. Das Land Oberösterreich wird jedenfalls das Kontingent voll abrufen, das vom Bund zur Verfügung gestellt wird.

„Mit dem zusätzlichen Impfstoff von Novavax steht auch in Oberösterreich bald jener neue Impfstoff zur Verfügung, auf den manche Bürgerin, mancher Bürger, mit ihrer bzw. seiner Impfentscheidung noch warten wollte. Die Zulassung des neuen Impfstoffes erweitert das Angebot und bietet für so manche bzw. manchen,  der bzw. die jetzt noch zögerte, eine Chance auf eine Impfung. Menschen, die auf diese Zulassung gewartet haben, werden – sobald der Impfstoff vom Bund geliefert wird – die Möglichkeit erhalten, sich damit impfen zu lassen. Wir sehen es sehr positiv, dass die EMA nun seine Empfehlung dazu ausgesprochen hat. Das Allerwichtigste ist, dass sich die Menschen in unserem Land, die bisher einer Impfung noch zögernd gegenüberstanden, möglichst rasch mit einer Impfung selbst schützen. Vor allem wegen der raschen fortschreitenden Ausbreitung der neuen Virusmutation ‚Omikron‘ ist dies noch wichtiger“, rufen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander erneut zur Impfung auf.

Das komplette Impfangebot in Oberösterreich nochmals im Überblick auch zwischen den bevorstehenden Feiertagen finden Sie hier:

  • Fixe Impfstraßen des Landes OÖ (Eine Impfung bei den öffentlichen Impfstraßen ist nach erfolgter Anmeldung auf dem Buchungssystem ooe-impft.at möglich)
  • zahlreiche anmeldefreie Pop-Up-Impfstellen
  • Impfbusse
  • Knapp 900 registrierte Ordinationen im niedergelassenen Bereich bieten die COVID-19-Schutzimpfung für ihre eigenen Patientinnen und Patienten an. Rund 300 davon stellen die Impfung auch ordinationsfremden Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Alle Informationen zu Kontaktmöglichkeiten, Öffnungszeiten und welche Impfstoffe in der jeweiligen Ordination zur Verfügung stehen, werden täglich aktualisiert und sind auf der Website der Ärztekammer Oberösterreich zu finden unter aekooe.at/patienten/covid-19-impfordinationen

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