Herbst des Handelns.
Die Zeiten können wir uns nicht aussuchen. Was wir in Oberösterreich tun, schon: entscheiden, investieren, umsetzen.
Politik entsteht im Alltag: am Telefon, im Gespräch, vor Ort im Betrieb. Genau dort werden die Entscheidungen vorbereitet, die im Herbst fallen.
„Wir sind ein Land der Macher, nicht der Ausreden.“
Oberösterreich will bei sicheren Arbeitsplätzen und wirtschaftlicher Stärke vorne sein und Familien eine Heimat geben, in der Kinder die besten Chancen bekommen. Im Gespräch erklärt der Landeshauptmann, was das für diesen Herbst bedeutet – und warum er von einem Herbst des Handelns spricht. Lesen Sie mit.
Herr Landeshauptmann, was nehmen Sie aus dem Sommer mit?
Wir sehen natürlich, was sich rund um uns tut – international genauso wie auf Bundesebene. Die Zeiten sind nicht einfach, die Zeiten können wir uns auch nicht aussuchen. Aber wir können entscheiden, was wir in Oberösterreich tun – und das ist hart arbeiten. Wir konzentrieren uns darauf, was wir im Land selbst tun können. Denn dafür tragen wir Verantwortung.
Was heißt das konkret?
Oberösterreich steht für mich an erster Stelle. Wir wollen unser Land wirtschaftlich stark halten, sichere Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig den Zusammenhalt weiter stärken. Deshalb arbeiten wir an zwei großen Zielen: Oberösterreich soll erste Adresse für Wirtschaft und Technologien der Zukunft und gleichzeitig das Kinderland Nr. 1 werden.
Was können die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher im Herbst erwarten?
Wir werden handeln und das stärken, was für die Zukunft unseres Landes entscheidend ist: Arbeit und Zusammenhalt. Wir investieren jetzt schon kräftig in vielen Bereichen – in die Gesundheit und Pflege, in die Infrastruktur und Energieversorgung, in Bildung und Kinderbetreuung. Das sind alleine im heurigen Jahr 800 Millionen Euro, damit wir die Wirtschaft in Schwung halten.
Wir wollen als Standort auch in Zukunft vorne sein und unseren Weg zum Kinderland Nr. 1 konsequent fortsetzen. Derzeit laufen Bauprojekte im Bereich der Kinderbetreuung im Ausmaß von 363 Millionen Euro.
Warum sprechen Sie von einem „Herbst des Handelns“?
Weil Reden allein uns nicht weiterbringt. Gerade in schwierigen Zeiten braucht es eine verlässliche Politik. Wir können nicht auf alles Einfluss nehmen, was international oder im Bund passiert. Aber dort, wo wir in Oberösterreich handeln können, werden wir Entscheidungen treffen.
Was ist dabei Ihr persönlicher Anspruch?
Unser Auftrag ist es, bei uns in Oberösterreich die Aufgaben zu erledigen. Das werden wir entschlossen und verlässlich umsetzen, damit das Leben für die Menschen besser wird. Wir arbeiten an unserem Ziel, Kinderland Nr. 1 zu sein.
Thomas StelzerLandeshauptmann von Oberösterreich
Unternehmen investieren dort, wo sie an die Zukunft glauben. Internationale Konzerne und heimische Leitbetriebe investieren derzeit Milliarden in Oberösterreich – in neue Technologien, moderne Produktion und Arbeitsplätze.
Internationale Konzerne und heimische Leitbetriebe bauen in Oberösterreich: neue Werke, moderne Produktion, Forschung und Logistik. Jeder Punkt auf der Karte ist ein Projekt, das gerade gebaut, ausgebaut oder in Betrieb genommen wird – vom Innviertel bis an die Enns.
Angaben laut Unternehmens- und Landesinformationen. Standorte schematisch dargestellt. Fahren Sie über einen Punkt oder eine Kachel.
Oberösterreich arbeitet an der Zukunft: 794 Millionen Euro fließen 2026 in die Bereiche, in denen in diesem Herbst gearbeitet, gebaut und entschieden wird. Dazu kommen 900 Millionen Euro geplante Investitionen der Landesbeteiligungen.
Unternehmen investieren. Das Land investiert. Oberösterreich arbeitet an der Zukunft.
Jeder Bereich mit dem Geld dahinter – so wird aus dem Herbst des Handelns ein konkreter Auftrag.
Wir setzen das Geld dort ein, wo es Wirkung entfaltet: 36,6 Mio. € Wirtschaftsförderung des Landes haben in den Jahren 2024/25 mehr als 622 Mio. € an Investitionen ausgelöst.