Oberösterreichs Landeshaushalt 2022 leistet schnelle Krisen-Hilfe im Kampf um Arbeitsplätze und Betriebe, zeigt aber gleichermaßen den entschlossenen Weg in die Zukunft auf. Dafür stehen die massiven Investitionen in die Bereiche Kinderbetreuung, Klimaschutz, Infrastruktur sowie in das soziale Netz.

Thomas Stelzer
Landeshauptmann

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zusätzlich für die Gesundheitsversorgung
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neue Arbeitsplätze
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neue Betreuungsgruppen in Krabbelstuben, Kindergärten und Horten
moderne Wohnplätze jährlich für Menschen mit Beeinträchtigung

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Zusammenhalt und
Zukunftskraft

Das Zahlenwerk ist damit Ausdruck für Zusammenhalt und soziale Verantwortung in der Krise, zugleich aber auch Ausdruck für Zukunftsorientierung und Leistungsbereitschaft. So strebt Oberösterreich für die kommenden Jahre den Aufstieg zu einer europäischen Leitregion an – immer mit Blick auf die Besten unter den Industriestandorten Europas.

Verantwortung macht handlungsfähig

Dass diese Gestaltungskraft auch in schwierigen Zeiten möglich ist, verdankt das Bundesland dem von Landeshauptmann Thomas Stelzer eingeleiteten Kurs „Chancen statt Schulden“. Zwischen 2017 und 2019 wurden so mehr als 500 Millionen Euro an Schulden abgebaut. So kann Oberösterreich in der jetzigen Corona-Krise stärker und schneller helfen, gleichzeitig aber schon die nächsten Akzente auf dem Weg in die Zukunft setzen.

Oberösterreich mit geringster Neuverschuldung aller Länder

Der Kurs „Chancen statt Schulden“ ist durch das Coronavirus nur unterbrochen, aber nicht beendet, unterstreicht daher Landeshauptmann Thomas Stelzer. So könnte Oberösterreich ohne die jetzt notwendigen Sonder-Impulse für Arbeit und Wirtschaft, schon 2022 wieder einen Überschuss im Landeshaushalt vorweisen. Gleichzeitig hat Oberösterreich die geringste Neuverschuldung pro Einwohner aller Bundesländer – und nur rund ein Zehntel der Neuverschuldung von Wien.

Landeshaushalt 2022:

Neuverschuldung pro Einwohner

Mit einer Neuverschuldung von 99 Euro pro Einwohner liegt Oberösterreich am unteren Ende des Bundesländervergleichs.
Zum Vergleich: In der Bundeshauptstadt Wien beträgt die Neuverschuldung pro Einwohner 753 Euro und im Nachbarbundesland Salzburg 648 Euro.

Neuverschuldung pro Einwohner

Neuverschuldung pro Einwohner

Blick auf Zukunftsthemen und Spitzenplätze

Es wird die Zeit nach Corona kommen. Dann will Oberösterreich kraftvoll aus den Startlöchern gehen. Auf Sicht dann immer schon dort sein, wo andere Regionen erst hinkommen möchten. Daher der starke Zukunftsdrall im Landeshaushalt 2022:

Bestmögliche medizinische Versorgung in allen Regionen

Angesichts der anhaltenden Bedrohung durch das Coronavirus bleibt der Schutz der Gesundheit 2022 oberste Prämisse der Landespolitik. 81 Millionen Euro fließen zusätzlich in die Gesundheitsversorgung, die Spitäler erhalten neuerlich um 3,7 Prozent mehr Geld.

Sicherung von Arbeitsplätzen und Betrieben

186,8 Millionen Euro Sonderinvestitionen für Arbeitsplätze und Betriebe. In Summe wird der OÖ-Plan laut Wirtschaftsforschern in Oberösterreich ein Nachfragevolumen von 4 Milliarden Euro auslösen und somit 14.000 Arbeitsplätze schaffen

Ausbau der Kinderbetreuung für Familien

Flexible und bedarfsgerechte Kinderbetreuung ist der Grundstein für Lebensqualität und berufliche Entfaltungsmöglichkeiten in Oberösterreich. Allein im kommenden Jahr werden 100 neue Betreuungsgruppen in Krabbelstuben, Kindergärten und Horten aufgemacht.

Soziale Verantwortung leben

Zusammenarbeit und Zusammenhalt haben Oberösterreich immer ausgezeichnet und stark gemacht. So auch jetzt. Niemand wird in der Krise oder auf dem Weg heraus zurückgelassen. Das Sozialbudget steigt um 3 Prozent, bis 2025 entstehen weitere 400 moderne Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung.

449 Millionen Euro für noch mehr Klimaschutz

Klimaschutz ist eine der zentralen globalen Herausforderungen, gleichzeitig aber auch eines der großen Chancenfelder für den Standort Oberösterreich. Daher geht das Bundesland auf diesem Sektor 2022 weiter voran. Aus dem Landeshaushalt fließen 449 Millionen Euro in Maßnahmen zum Schutz des Klimas – und damit in die Zukunft von Arbeit und Wirtschaft.

Ausbau des öffentlicher Verkehrs

Fortgesetzt wird 2022 auch die Attraktivierung und der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Oberösterreich. 196 Millionen stehen für moderne Verbindungen, Verkehrsmittel und Stationen bereit

Investitionen in ein sicheres Straßennetz

Aber auch im Verkehrsbereich geht Oberösterreich den Weg von „Anstand und Hausverstand“. Heißt: Im Sinne der gleichberechtigten Entwicklungschancen der Regionen sowie der Lebensqualität der Pendlerinnen und Pendler, wird zugleich in die Modernisierung der Straßen investiert (70 Millionen Euro). Straßen werden nämlich auch im Zeitalter neuer Antriebsformen nicht passee sein. Auch in Zukunft werden nicht alle Menschen immer und überall auf Bahn oder Bus umsteigen können. Und: Autos werden auch mit neun umweltschonenden Motoren immer noch moderne, sichere Straßen brauchen.

Stärkung in weiteren wichtigen Lebensbereichen

Darüber hinaus wird der Breitbandausbau vorangetrieben, in eine starke heimische Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion investiert und das Kulturland gestärkt

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